Gemeinde Frankfurt

Gemeinde Frankfurt a.M. – eine liberale islamische Gemeinde in einer liberalen Stadt.


Unsere Gemeinde hat sich aus regelmäßigen Stammtischen des Liberal-Islamischen Bundes (LIB) e.V. in Frankfurt a.M. entwickelt.

Zu uns finden Muslime aus dem Großraum Frankfurt a.M., aber auch aus der unmittelbaren Umgebung sowie aus anderen Städten, wie z.B. Mainz und Koblenz.

Die Treffen der Gemeinde Frankfurt a.M. finden auf Basis der Grundsätze des LIB e.V. statt. 

Jeder ist bei uns willkommen – ob Mann, Frau, mit oder ohne Kopftuch, mit oder ohne Migrationshintergrund, hetero-, homo-, bi-, trans- oder intersexuell. Auch Andersgläubige sind gerne eingeladen, an unseren Treffen teilzunehmen. Eine Mitgliedschaft im LIB e.V. ist nicht erforderlich, um Teil der Gemeinde zu sein.   

Die Gemeindetreffen finden grundsätzlich immer am letzten Samstag eines jeden Monats im Gemeindehaus der Ev. Cyriakusgemeinde, Alexanderstr. 37, 60489 Frankfurt a.M. statt (Ausnahmen von diesem Rhythmus möglich). Die jeweiligen Treffen werden per E-Mail vorher angekündigt. Wir bitten um Anmeldung unter frankfurt@lib-ev.de.

Telefonisch sind wir auf unserem Gemeinde-Handy unter 0163 82 62 77 4 erreichbar. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht auf der Mailbox. Wir werden uns dann so bald wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen.    

In unserer Gemeinde gibt es keine(n) feste(n) Imam(in), sondern die freiwilligen, inklusiven Gebete werden abwechselnd von Frauen oder Männern geleitet. Eine Geschlechtertrennung oder das Kopftuch beim Gebet wird von uns nicht vorgeschrieben. Falls jemand nicht an dem geschlechtergemischten Gebet teilnehmen möchte, steht ihm/ihr dies selbstverständlich auch offen. 

Zum spirituellen Angebot unserer Gemeinde gehört neben dem Salāt-Gebet auch die Möglichkeit, gemeinsam (geführte) islamische Meditationen (Muraqaba) und/oder (musikalisch begleitete) Dhikr des Herzens oder der Zunge und Ähnliches mehr durchzuführen.   

Wir legen außerdem vor jedem Treffen ein Thema fest, über das wir gemeinsam sprechen – für Vorschläge sind wir stets offen. Dies können tagesaktuelle Themen, wie z.B. Gewalt im Islam, oder universelle Themen wie die Beschneidung oder die Authentizität von Hadithen sein. Zu unseren weiteren Aktivitäten gehören u.a., dass wir gegen Ende des Ramadan-Monats gemeinsam das Fastenbrechen feiern. Zudem hat es sich zur Tradition entwickelt, dass wir im Sommer gemeinsam ein Picknick feiern. Besuche von und zu anderen LIB-Gemeinden führen wir ebenfalls durch.

Eine Kinderbetreuung mit theologischen Inhalten ist in Planung. Hier geht es uns nicht um pures Auswendiglernen bestimmter Koranverse, sondern vielmehr um arabische Grundbegriffe aus Koran und Sunna und deren ethische Bedeutung. 

Wir möchten als ein islamischer Ansprech- und Kooperationspartner für die LGBTI-Community in und um Frankfurt a.M. fungieren und sind deshalb entsprechende Partnerschaften eingegangen. Zu unseren Partnern zählen u.a. LSVD Hessen, HuK (Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche) e.V. und Projekt: schwul und katholisch in der Gemeinde Maria Hilf.    

Nachdem wir bereits den Bahai-Tempel in Hofheim besucht haben, planen wir des Weiteren die Ausweitung des interreligiösen Dialoges mit christlichen und jüdischen Gemeinden in Frankfurt a.M. Außerdem möchten wir auch Kontakt zur Ahmadiyya-Gemeinde aufnehmen, um somit auch den inner-islamischen Dialog zu intensivieren.





Visuelle Eindrücke:


Das gendergerechte Gebet in unserer Frankfurter Gemeinde.


Besuch des Bahai-Tempels 


1 Kommentar:

  1. Der Islam beruht darauf dass man sich als erwachsener und vernünftiger Mensch des 21. Jahrhunderts bewusst dafür entscheidet:

    zu "glauben" dass vor 1400 Jahren ein gewisser Mohammed von einem gewissen übernatürlichen Wesen "Engel Gabriel", die ultimativen Anweisungen eines Superwesens "Allah", für alle Menschen erhalten hat.

    Was in der Konsequenz bedeutet alles was im Buch "Koran" steht, das das dokumentiert, das wiederum von diversen, teils unbekannten, Leuten später zusammen geschrieben wurde, extrem ernst genommen und akzeptiert werden muss.

    Unter anderem dass letztlich alle Menschen in die die "Hölle" oder das "Paradies" kommen. Buddhisten und Atheisten beispielsweise, auch wenn es die eigenen Freunde und Familienmitglieder sind, kommen möglicherweise in die sadistische Folterkammer "Hölle" wo ewig ihre Haut verbrannt wird. Schlimmer als in dem bekannten IS-Video. Das muss man als "Frommer" gut heißen, und soll selbst den Aufenthalt im "Paradies" genießen. Das, einmalig in allen Religionen, für Männer eine Art 5Sterne-all-inclusive Sex-Hotel zu sein scheint.

    Kann mir mal jemand eine derart folgenschwere Entscheidung, so etwas als absolut wahr zu vertreten, begründen?
    Welche logischen oder ethischen Gründe es dafür gibt diesen Schritt zu tun?

    Zu glauben bedeutet ja jeden echten Zweifel daran zu verwerfen, als moderner Mensch sozusagen seinen kostbaren Verstand an der Garderobe abzugeben, und sich 100% darauf einzulassen. Zumal gerade der Islam die Unterwerfung unter ein angeblich göttliches Diktat bedeutet, und nicht einen inneren Erfahrungsweg, wie beispielsweise den Zen-Buddhismus.

    Wenn man schon überzeugt ist oder sein will dass es einen "Gott" geben muss, könnte man ja auch religiöse Alternativangebote annehmen wie Christentum mit Jesus, der eine Botschaft der Nächstenliebe brachte. Während der Islam Barmherzigkeit" nur für Muslime kennt. Warum also glauben dass Mohammed die ultimative Wahrheit und Gesetze erhielt? Was übrigens besonders absurd ist da damals ja Amerika usw. bevölkert war von Kulturen die keinerlei entsprechende Mitteilungen erhielten.

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